Stellaris
Grand-Strategy im Weltraum: Imperien bauen, Galaxien erobern, Aliens begegnen.
Was ist Stellaris?
Grand-Strategy im Weltraum: Imperien bauen, Galaxien erobern, Aliens begegnen.
Paradox Interactive veröffentlichte 2016 das ambitionierteste 4X-Weltraumspiel der letzten Dekade und entwickelt es durch regelmäßige DLCs stetig weiter. Spieler entwerfen eine eigene Spezies (von pazifistischen Xenophilen bis zu fanatischen Purifiern), erforschen FTL-Antriebe, kolonisieren Planeten und navigieren galaktische Diplomatie. Das Besondere: Die Galaxie fühlt sich lebendig an, weil KI-Imperien eigene Agenden verfolgen, Föderationen gründen und Handelsrouten aufbauen.
Die Endgame-Krisen gehören zu den denkwürdigsten Momenten im Genre: Der Prethoryn-Schwarm (extragalaktische Invasion), die Unbidden (interdimensionale Wesen) oder die Contingency (eine erwachte KI) bedrohen die gesamte Galaxie und zwingen verfeindete Imperien zur Zusammenarbeit. Megastrukturen wie Dyson-Sphären, Ringwelten und Materie-Dekompressoren lassen sich bauen und verweisen direkt auf die Hard-SF-Tradition.
Stellaris simuliert im Grunde die großen Fragen der Science-Fiction: Wie verläuft ein Erstkontakt? Können grundverschiedene Spezies koexistieren? Was passiert, wenn Technologie die Grenze zum Göttlichen überschreitet? Wer Stellaris spielt, liest danach Foundation (Asimov), The Mercy of Gods (Corey), A Fire Upon the Deep (Vinge) oder Die Drei Sonnen (Liu Cixin).
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