Frage

Was wäre wenn Dinosaurier nicht ausgestorben wären?

Alternate History trifft Evolution.

Was ist Was wäre wenn Dinosaurier nicht ausgestorben wären??

Alternate History trifft Evolution.

Vor 66 Millionen Jahren schlug ein Asteroid mit etwa 10 km Durchmesser auf der Halbinsel Yucatán ein (Chicxulub-Krater). Die Folgen waren katastrophal: Feuerstürme, ein jahrelanger Impaktwinter durch Staub und Schwefel in der Atmosphäre, und der Zusammenbruch der Nahrungsketten. Rund 75 % aller Arten starben aus, darunter alle nicht-aviären Dinosaurier. Ohne diesen Einschlag hätten Säugetiere wahrscheinlich nie die ökologischen Nischen gefüllt, die die Dinosaurier hinterließen. Primaten wären klein geblieben, Menschen gäbe es nicht.

Der kanadische Paläontologe Dale Russell spekulierte 1982 über den Dinosauroid: eine hypothetische intelligente Spezies, die sich aus dem Troodon hätte entwickeln können. Troodon hatte das größte Gehirn-zu-Körper-Verhältnis aller Dinosaurier, griff mit den Händen und lief aufrecht. Die Idee ist unter Paläontologen umstritten (Evolution wiederholt sich nicht deterministisch), aber sie stellt eine faszinierende Frage: Ist Intelligenz ein unvermeidliches Ergebnis der Evolution?

In der Science Fiction haben mehrere Autoren dieses Szenario durchgespielt. Harry Harrisons West of Eden (1984) zeigt eine Welt, in der die Dinosaurier überlebten und eine reptilische Zivilisation entwickelten, die nun mit den frühen Menschen kollidiert. James Gurneys Dinotopia-Reihe stellt sich ein friedliches Zusammenleben von Menschen und intelligenten Dinosauriern vor. Adrian Tchaikovskys Children of Time zeigt zwar keine Dinosaurier, aber wie Evolution auf anderen Planeten zu völlig anderen intelligenten Spezies führen kann.