Death Stranding
Hideo Kojimas Post-Apokalypse über Verbindung und Isolation.
Was ist Death Stranding?
Hideo Kojimas Post-Apokalypse über Verbindung und Isolation.
Hideo Kojimas erstes Spiel nach seiner Trennung von Konami (2019, Kojima Productions) spielt in einer Welt nach dem Death Stranding, einem Ereignis, das die Grenze zwischen Leben und Tod aufgelöst hat. Geisterhafte BTs (Beached Things) durchstreifen die Landschaft, Zeitregen (Timefall) lässt alles altern, was er berührt, und die Überlebenden haben sich in Bunker zurückgezogen.
Sam Porter Bridges (Norman Reedus) liefert Pakete durch das verwüstete Amerika, um isolierte Siedlungen an ein Netzwerk anzuschließen. Das Gameplay besteht aus Wandern, Klettern, Balancieren und dem Bau von Infrastruktur: Brücken, Straßen, Ziplines. Andere Spieler sehen die gebauten Strukturen in ihrer Welt, ein asynchroner Multiplayer, der Kooperation ohne direkten Kontakt ermöglicht.
Das Spiel polarisiert wie wenige andere. Für manche ist es ein Meisterwerk über menschliche Verbindung in einer fragmentierten Welt, für andere ein überlanger Paketboten-Simulator. Kojimas Erzählung ist überladen mit Symbolik: Amélie, Bridget, Cliff (Mads Mikkelsen), die Extinction Entities, das Beach-Konzept. Death Stranding: Director's Cut (2021) und Death Stranding 2: On The Beach (2025) erweitern das Universum.
Das Grundgefühl erinnert an Cormac McCarthys The Road (eine Reise durch eine zerstörte Welt) und Stanislaw Lems Solaris (die Konfrontation mit etwas, das sich menschlichem Verständnis entzieht).
Verwandte Begriffe