Borg-Kollektiv
Die kybernetische Zivilisation aus Star Trek, die alle Spezies zwangsassimiliert und zu einem einzigen Bewusstsein verschmilzt.
Was ist Borg-Kollektiv?
Die kybernetische Zivilisation aus Star Trek, die alle Spezies zwangsassimiliert und zu einem einzigen Bewusstsein verschmilzt.
Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Star Trek: The Next Generation und Star Trek: First Contact.
Das Borg-Kollektiv ist einer der ikonischsten Antagonisten der Science Fiction. Erstmals in Star Trek: The Next Generation eingeführt, verkörpern die Borg die Angst vor dem Verlust der Individualität durch Technologie. Ihr Schlachtruf »Widerstand ist zwecklos« ist längst Allgemeinkultur.
Die Borg assimilieren andere Spezies, indem sie ihnen Nanotechnologie injizieren und sie in das Kollektiv eingliedern. Jedes assimilierte Individuum verliert seinen freien Willen und wird zu einer Drohne, gesteuert durch ein gemeinsames Bewusstsein. Ihre Schiffe, allen voran der Borg-Kubus, verzichten auf jede Ästhetik zugunsten reiner Funktionalität.
Was die Borg so wirkungsvoll macht, ist die Verbindung zweier Urängste: Zombies (Kontrollverlust über den eigenen Körper) und Totalitarismus (Auslöschung des Individuums zugunsten des Kollektivs). Captain Picards Assimilation zu Locutus gehört zu den erschütterndsten Momenten der Serie.
Die Borg-Königin, eingeführt in Star Trek: First Contact, gab dem Kollektiv ein Gesicht und machte es paradoxerweise menschlicher. Seven of Nine wiederum zeigte den umgekehrten Weg: die schmerzhafte Rückkehr zur Individualität nach Jahren im Schwarm.
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