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Near-Future SF
Near-Future SF spielt in einer Zukunft, die nur wenige Jahre oder Jahrzehnte entfernt liegt. Sternenreisen und Aliens kommen hier nicht vor. Stattdessen: Technologien, die fast fertig auf unseren Labortischen liegen, und gesellschaftliche Entwicklungen, die sich abzeichnen.
Das Genre ist so nah an der Realität, dass es regelmäßig von ihr eingeholt wird. William Gibsons Neuromancer beschrieb das Internet, bevor es für die Öffentlichkeit existierte. Neal Stephensons Snow Crash sagte das Metaverse voraus. Andy Weirs The Martian basiert auf Technologie, die die NASA tatsächlich entwickelt.
Near-Future SF eignet sich besonders gut für Leser, die sonst keine Science-Fiction lesen. Die Geschichten erfordern kein Vorwissen über fremde Welten oder technische Konzepte. Alles ist erkennbar, nur leicht verschoben.
Einstieg in Near-Future SF
The Martian von Andy Weir (nahe Zukunft auf dem Mars). Dark Matter von Blake Crouch (Quantenmechanik im Alltag). Qualityland von Marc-Uwe Kling (algorithmische Gesellschaft, deutschsprachig).
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Häufige Fragen
Was ist Near-Future SF?
Science-Fiction, die in einer nahen Zukunft (Jahre bis wenige Jahrzehnte) spielt. Statt Aliens und Sternenreisen geht es um Technologien und Entwicklungen, die sich heute abzeichnen.
Eignet sich Near-Future SF für SciFi-Einsteiger?
Besonders gut. Die Geschichten erfordern kein Vorwissen über fremde Welten. Alles ist erkennbar, nur leicht verschoben.
Was unterscheidet Near-Future SF von Tech-Thrillern?
Near-Future SF spekuliert über zukünftige Technologie. Tech-Thriller nutzen existierende Technologie. Die Grenze ist fließend.