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Hard SF
Hard Science Fiction basiert auf echter, nachprüfbarer Wissenschaft. Die Autoren recherchieren, rechnen nach und lassen sich von Fachleuten beraten. Überlichtgeschwindigkeit kommt nur vor, wenn eine physikalische Grundlage existiert. Aliens sehen nicht zufällig aus wie Menschen. Technologie funktioniert nach nachvollziehbaren Prinzipien.
Arthur C. Clarke und Isaac Asimov haben in den 1950ern den Grundstein gelegt. Andy Weir hat mit The Martian gezeigt, dass Hard SF auch humorvoll und zugänglich sein kann. Liu Cixin hat mit der Trisolaris-Trilogie bewiesen, dass das Genre auf kosmischer Skala funktioniert. Brandon Q. Morris hat sich als deutscher Vertreter etabliert, mit Romanen an den Eismonden unseres Sonnensystems.
Hard SF ist ein Spektrum. Am harten Ende stehen Bücher wie Tau Zero von Poul Anderson, in denen die Physik fast zum Hauptcharakter wird. Am weicheren Ende stehen Werke wie Children of Time von Adrian Tchaikovsky, die biologisch fundiert, aber spekulativ sind. Die Bobiverse-Serie von Dennis E. Taylor behandelt Digitalisierung des Bewusstseins wissenschaftlich, obwohl das Thema selbst Spekulation bleibt.
Einstieg in Hard SF
Der Marsianer von Andy Weir ist der zugänglichste Einstieg: echte Wissenschaft, lockerer Ton, kein Vorwissen nötig. Wer es anspruchsvoller will, greift zu Die drei Sonnen von Liu Cixin. Deutsche Hard SF: The Enceladus Mission von Brandon Q. Morris oder Paradox von Phillip P. Peterson.
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Häufige Fragen
Was macht Hard SF aus?
Hard SF basiert auf echter, nachprüfbarer Wissenschaft. Die Autoren recherchieren, rechnen nach und lassen sich beraten. Technologie funktioniert nach nachvollziehbaren Prinzipien.
Ist Hard SF schwer zu lesen?
Nicht zwingend. Der Marsianer von Andy Weir ist Hard SF und liest sich wie ein Thriller. Es gibt anspruchsvolle Werke, aber auch sehr zugängliche.
Welche deutschen Hard-SF-Autoren gibt es?
Brandon Q. Morris, Phillip P. Peterson, Thor Ansell und Constantin Salathe schreiben technisch fundierte Science-Fiction auf Deutsch.