Subnautica
Überleben auf einem Ozean-Planeten: Unterwasser-Exploration trifft Alien-Biologie.
Was ist Subnautica?
Überleben auf einem Ozean-Planeten: Unterwasser-Exploration trifft Alien-Biologie.
Unknown Worlds veröffentlichte 2018 eines der packendsten Survival-Spiele überhaupt. Nach dem Absturz der Aurora auf dem Ozeanplaneten 4546B bleibt dem Spieler ein Fabricator und ein Rettungskapsel. Der Rest muss erkundet, gesammelt und gebaut werden.
Das Geniestreich des Designs: Die Tiefe als Fortschrittssystem. Flache Korallenriffe sind freundlich und farbenfroh. Dann geht es in Kelpwälder, Pilzhöhlen, die Blood Kelp Zone. Jedes neue Biom ist fremder, dunkler und gefährlicher. Der Moment, wenn zum ersten Mal ein Leviathan aus dem Dunkel auftaucht, gehört zu den intensivsten Spielerlebnissen des Jahrzehnts. Subnautica gibt dem Spieler keine Waffen im klassischen Sinn, nur Werkzeuge zum Überleben. Die Angst entsteht durch die Umgebung, nicht durch Kampfsysteme.
Die Geschichte enthüllt sich durch verstreute PDAs und Datenbankeinträge: eine außerirdische Seuche, eine uralte Forschungseinrichtung, ein gigantisches Wesen tief unter dem Meeresboden. Subnautica Below Zero (2021) setzte die Erkundung auf dem selben Planeten fort.
Das Spielgefühl erinnert an Arthur C. Clarke: Staunen über die Fremdartigkeit der Natur und die Erkenntnis, wie klein der Mensch im Angesicht des Unbekannten ist. Wer dieses Gefühl in Buchform sucht, liest Der Schwarm (Schätzing), Semiosis (Burke) oder A Door into Ocean (Slonczewski).
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