Prospect (2018)
Low-Budget-SciFi-Western über einen Vater und seine Tochter, die auf einem toxischen Mond nach wertvollen Edelsteinen schürfen.
Was ist Prospect (2018)?
Low-Budget-SciFi-Western über einen Vater und seine Tochter, die auf einem toxischen Mond nach wertvollen Edelsteinen schürfen.
Prospect (2018) von Zeek Earl und Chris Caldwell ist eines der besten Beispiele dafür, dass großartige Science-Fiction kein großes Budget braucht. Mit geschätzt 4 Millionen Dollar Produktionskosten schuf das Duo einen Film, der visuell und narrativ mit Werken konkurriert, die das Hundertfache kosteten.
Sophie Thatcher spielt Cee, eine Teenagerin, die mit ihrem Vater Damon (Jay Duplass) auf einem grünen, toxischen Mond landet, um seltene Edelsteine zu ernten, die in organischen Knollen wachsen. Als ein Überfall schiefgeht, muss Cee sich mit dem zwielichtigen Ezra (Pedro Pascal, kurz vor seinem Mandalorian-Ruhm) verbünden, um den Mond lebend zu verlassen.
Der Film fühlt sich an wie ein Western, versetzt in eine fremde Welt. Die Atemmasken, die analoge Technologie und die handgemachten Requisiten erzeugen eine Textur, die CGI-lastige Filme selten erreichen. Der Mond wurde in den Wäldern des US-Bundesstaats Washington gedreht, mit Farbfiltern und praktischen Effekten in eine außerirdische Landschaft verwandelt.
Pascals Performance als wortgewandter, unberechenbarer Ezra ist ein Highlight. Seine blumige Sprache kontrastiert mit der brutalen Situation und macht ihn zu einer der einprägsamsten SciFi-Figuren der letzten Jahre.
Prospect ist ein Beweis dafür, dass Science-Fiction im Kern Geschichtenerzählen ist, nicht Spezialeffekte. Der Film hat eine treue Fangemeinde und wird regelmäßig als Geheimtipp empfohlen.
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