Verfilmung

Moon (2009)

Duncan Jones' Regiedebüt über einen einsamen Arbeiter auf einer Mondbasis, der entdeckt, dass seine Realität nicht ist, was sie scheint.

Was ist Moon (2009)?

Duncan Jones' Regiedebüt über einen einsamen Arbeiter auf einer Mondbasis, der entdeckt, dass seine Realität nicht ist, was sie scheint.

Moon (2009) ist ein Beweis dafür, dass großartige Science Fiction weder großes Budget noch spektakuläre Effekte braucht. Duncan Jones' Regiedebüt wurde für etwa fünf Millionen Dollar gedreht und erzählt eine Geschichte, die an die besten Episoden von Twilight Zone erinnert.

Sam Rockwell spielt Sam Bell, einen Arbeiter, der allein auf einer Mondbasis Helium-3 abbaut und nur von der KI GERTY (gesprochen von Kevin Spacey) begleitet wird. Sein Dreijahresvertrag nähert sich dem Ende, als er beginnt, Dinge zu sehen und zu erleben, die nicht sein sollten. Was er entdeckt, stellt seine gesamte Existenz in Frage.

Der Film verhandelt Identität, Ausbeutung und die Frage, was einen Menschen zum Menschen macht. Die Mondlandschaft (praktische Modelle, keine CGI) erzeugt eine Atmosphäre existenzieller Einsamkeit. GERTY, mit seinen einfachen Smiley-Emoticons, ist ein subtiler Kontrast zu HAL 9000: eine KI, die tatsächlich fürsorglich zu sein scheint.

Sam Rockwell liefert eine der besten Performances seiner Karriere. Er trägt den Film praktisch allein und schafft es, Sympathie, Verwirrung und Verzweiflung ohne großes Ensemble zu vermitteln.

Moon erhielt den BAFTA für den besten britischen Debütfilm und wurde zum Kultfilm der Indie-SF-Szene. Der Film steht in der Tradition von 2001, Solaris und Silent Running: Science Fiction als philosophische Meditation, nicht als Action-Spektakel.

In einer Ära, in der KI und Klontechnologie realer werden, gewinnt Moon an Aktualität. Die ethischen Fragen, die der Film stellt, sind dieselben, die auch CRISPR und Mind-Uploading-Forschung aufwerfen: Wie behandeln wir Wesen, die wir erschaffen haben?

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