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Lethal Company (2023)

Koop-Horror: Schrott sammeln auf verlassenen Monden für einen gnadenlosen Konzern.

Was ist Lethal Company (2023)?

Koop-Horror: Schrott sammeln auf verlassenen Monden für einen gnadenlosen Konzern.

Zeekerss (ein einzelner Entwickler) schuf 2023 einen Koop-Horror-Hit, der innerhalb von Wochen zum meistgespielten Spiel auf Steam wurde. Vier Spieler werden als Angestellte der Company auf verlassene Monde geschickt, um Schrott aus dunklen Industrieanlagen zu bergen. Die Quotenvorgaben des Konzerns steigen täglich, die Monde werden gefährlicher, und wer stirbt, wird durch den nächsten Rekruten ersetzt.

Die Monster sind das Herzstück: der Bracken, der Spieler von hinten packt, die Coil-Head, die sich nur bewegt, wenn niemand hinsieht, der Jester, dessen Spieluhr-Melodie den nahenden Tod ankündigt. Jede Kreatur hat eigene Verhaltensregeln, die man lernen und ausnutzen kann. Die prozedural generierten Innenräume sorgen dafür, dass kein Mondbesuch dem anderen gleicht.

Der Horror entsteht aus der Kombination von Dunkelheit, begrenzter Ausrüstung (Taschenlampen mit endlicher Batterie, Walkie-Talkies mit Rauschen) und der Tatsache, dass das Team bei Panik auseinanderfällt. Die Company-Kommunikation ist bewusst unpersönlich: Angestellte sind Nummern, Todesfälle sind Bilanzposten.

Lethal Company ist Kapitalismus-Horror als Koop-Erlebnis. Wer den Konzern-Horror in Buchform sucht, liest The Murderbot Diaries (Wells), The Windup Girl (Bacigalupi) oder Qualityland (Kling).