Elite Dangerous
1:1-Simulation der Milchstraße mit 400 Milliarden Sternsystemen.
Was ist Elite Dangerous?
1:1-Simulation der Milchstraße mit 400 Milliarden Sternsystemen.
Frontier Developments (David Braben, Mitschöpfer des Originals von 1984) veröffentlichte 2014 die ambitionierteste Weltraumsimulation aller Zeiten. Die gesamte Milchstraße ist im Maßstab 1:1 modelliert: 400 Milliarden Sternsysteme, basierend auf echten astronomischen Katalogdaten, ergänzt durch prozedurale Generierung für unbekannte Regionen.
Spieler wählen ihren Weg: Handel zwischen Stationen, Kopfgeldjagd auf gesuchte Piloten, Bergbau in Asteroidengürteln, Erkundung am Rand der Galaxie, Passagiertransport oder politische Einflussnahme. Das Schiffsdesign ist detailliert: von der Sidewinder (Anfänger-Taxi) bis zur Anaconda (schwerer Mehrzweck-Kreuzer) hat jedes Schiff eigene Modulslots für Waffen, Schilde, Frachträume und Sprungtriebwerke.
Die Fuel Rats (eine Spielergruppe, die gestrandeten Piloten Treibstoff bringt), die Erkundungsexpedition Distant Worlds 2 (tausende Spieler flogen gemeinsam zum Zentrum der Galaxie) und die Thargoid-Invasion (eine außerirdische Spezies, die ab 2017 in den Spielraum eindrang) gehören zu den denkwürdigsten Community-Momenten im Gaming. Odyssey (2021) fügte Fußmissionen auf Planetenoberflächen hinzu.
Das Spielgefühl trifft die kosmische Weite von Alastair Reynolds: Monate realer Spielzeit für Reisen an den Galaxierand, die Einsamkeit zwischen den Sternen. Wer die Weite liebt, liest Revelation Space, House of Suns (Reynolds) oder The Algebraist (Banks).