Konzept

Horus-Häresie

Der galaxienweite Bürgerkrieg im Warhammer-40.000-Universum, der das Imperium der Menschheit spaltete.

Was ist Horus-Häresie?

Der galaxienweite Bürgerkrieg im Warhammer-40.000-Universum, der das Imperium der Menschheit spaltete.

Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Warhammer 40.000 (Horus-Häresie-Romanreihe).

Die Horus-Häresie ist das zentrale Ereignis der Warhammer-40.000-Mythologie. Die gleichnamige Romanreihe bei Black Library umfasst über 60 Bände und erzählt, wie das Imperium der Menschheit am Höhepunkt seiner Macht von innen heraus zerbrach.

Im 31. Jahrtausend führt der Imperator der Menschheit den Großen Kreuzzug, um die Galaxis zu vereinen. An seiner Seite stehen die Primarchen, zwanzig genetisch perfekte Übermenschen, die jeweils eine Legion Space Marines befehligen. Der größte unter ihnen ist Horus Lupercal, der zum Kriegsmeister ernannt wird.

Horus wird durch die Mächte des Chaos korrumpiert und wendet sich gegen seinen Vater. Neun der achtzehn Legionen folgen ihm in den Verrat. Es beginnt ein Bürgerkrieg, der Millionen von Welten in Brand setzt.

Die Häresie gipfelt in der Belagerung von Terra. Horus und der Imperator treffen im Einzelkampf aufeinander. Der Imperator siegt, wird aber tödlich verwundet und muss auf den Goldenen Thron gesetzt werden, wo er seitdem als halb lebendiger Gott-Imperator verharrt.

Im Kern ist die Geschichte eine Tragödie über väterliche Fehler, verratenes Vertrauen und die Unmöglichkeit, perfekte Krieger zu schaffen, ohne perfekte Schwächen mitzuliefern. Die Romanreihe hat sich millionenfach verkauft und gehört zu den erfolgreichsten Tie-in-Serien der Literaturgeschichte.