Verfilmung

Akte X (The X-Files)

Mulder und Scully ermitteln in übernatürlichen Fällen — die Serie, die eine ganze Generation zu Verschwörungstheoretikern machte.

Was ist Akte X (The X-Files)?

Mulder und Scully ermitteln in übernatürlichen Fällen — die Serie, die eine ganze Generation zu Verschwörungstheoretikern machte.

Akte X (The X-Files, 1993–2018) ist eine amerikanische Fernsehserie von Chris Carter, die das Paranormale, UFO-Phänomene und Regierungsverschwörungen in den kulturellen Mainstream brachte. FBI-Agent Fox Mulder (David Duchovny) glaubt an Außerirdische und das Übernatürliche, seine skeptische Partnerin Dana Scully (Gillian Anderson) sucht nach rationalen Erklärungen. Diese Dynamik zwischen Glaube und Wissenschaft ist das Herzstück der Serie.

Die Show funktioniert auf zwei Ebenen: Monster-of-the-Week-Episoden erzählen abgeschlossene Geschichten über Mutanten, Geister und unerklärliche Phänomene, während die Mythologie-Episoden eine übergreifende Verschwörung um eine geplante Alien-Kolonisierung der Erde aufdecken. Der rauchende Mann, die Lone Gunmen, der schwarze Ölvirus: Akte X schuf ein Universum, das perfekt in die paranoide Stimmung der 1990er Jahre passte. Die Serie prägte den Satz The Truth Is Out There und machte Verschwörungstheorien salonfähig, lange bevor das Internet sie in den Alltag brachte.

Gillian Anderson wurde als Scully zu einem feministischen Vorbild, das als Scully-Effekt bekannt wurde: Nachweislich entschieden sich mehr Frauen für naturwissenschaftliche Karrieren, weil sie Scully als Vorbild sahen. Die Serie erhielt Revival-Staffeln 2016 und 2018, die zwar umstritten waren, aber die Relevanz des Formats im Post-Snowden-Zeitalter bestätigten.