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Solarpunk
Solarpunk entwirft optimistische Zukunftsvisionen in Zeiten ökologischer Krisen. Das Genre zeigt Welten, in denen erneuerbare Energien, gemeinschaftliches Zusammenleben und Technologie im Einklang mit der Natur funktionieren. Statt zu fragen, wie schlimm es werden kann, fragt Solarpunk, wie es besser werden könnte.
Das Genre ist jung. Die Bezeichnung tauchte erstmals 2012 in einem brasilianischen Blog auf und hat seitdem eine wachsende Bewegung ausgelöst. Becky Chambers' Psalm for the Wild-Built gilt als einer der zugänglichsten Solarpunk-Romane: ein Mönch und ein Roboter, eine verlassene Wildnis, die sich erholt hat, und die Frage, was Menschen brauchen, wenn sie alles haben.
Solarpunk ist mehr als Literatur. Es gibt eine aktive Community aus Künstlern, Architekten und Aktivisten, die Solarpunk-Ästhetik in reale Projekte übersetzen. In der Literatur bleibt das Genre noch überschaubar, wächst aber schnell, weil immer mehr Leser Geschichten suchen, die Hoffnung anbieten statt Resignation.
Einstieg in Solarpunk
A Psalm for the Wild-Built von Becky Chambers als sanfter Einstieg. The Terraformers von Annalee Newitz für ein breiteres Panorama. Anthologien wie "Sunvault" für die Bandbreite des Genres.
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Häufige Fragen
Was ist Solarpunk?
Solarpunk ist Science-Fiction mit optimistischer Zukunftsvision: erneuerbare Energien, Gemeinschaft und Technologie im Einklang mit der Natur. Das Genre zeigt, wie es besser werden könnte.
Ist Solarpunk das Gegenteil von Cyberpunk?
In gewisser Weise. Cyberpunk zeigt "High Tech, Low Life". Solarpunk zeigt "High Tech, High Life" — Technologie im Dienst der Menschen und der Umwelt.
Gibt es genug Solarpunk-Romane zum Lesen?
Das Genre wächst, ist aber noch überschaubar. A Psalm for the Wild-Built von Becky Chambers und The Terraformers von Annalee Newitz gehören zu den stärksten Vertretern.