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Military SF
Military SF erzählt von zukünftigen Kriegen, interstellaren Konflikten und Soldaten an der Grenze des Möglichen. Robert A. Heinlein hat 1959 mit Starship Troopers das Genre begründet. Joe Haldeman antwortete 1974 mit The Forever War, einem Buch das seine Erfahrungen im Vietnamkrieg durch die Linse interstellarer Reisen verarbeitet.
Das Genre geht weit über Schlachtszenen im Weltraum hinaus. Die besten Vertreter fragen, was Pflicht bedeutet, wie Technologie die Natur des Krieges verändert und was mit Soldaten passiert, die Jahrhunderte von ihrer Heimat entfernt kämpfen. John Scalzi hat mit Old Man's War eine geniale Prämisse geschaffen: Im Alter von 75 Jahren treten Menschen einer Armee bei und erhalten junge, verbesserte Körper.
Im Selfpublishing floriert Military SF besonders. Autoren wie Craig Alanson, J.N. Chaney und M.R. Forbes haben riesige Leserschaften aufgebaut. Das liegt am Serienformat: Military SF eignet sich für lange Reihen, weil die Grundkonflikte über viele Bände tragen.
Einstieg in Military SF
Old Man's War von John Scalzi ist der modernste und zugänglichste Einstieg. The Forever War von Joe Haldeman ist der Klassiker. Für lange Serien: Expeditionary Force von Craig Alanson (18+ Bände) oder Galaxy's Edge von Jason Anspach und Nick Cole.
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Häufige Fragen
Was ist Military SF?
Military Science Fiction erzählt von zukünftigen Kriegen und interstellaren Konflikten. Der Fokus liegt auf Soldaten, Taktik, Technologie und den moralischen Fragen des Krieges.
Was ist der Unterschied zwischen Military SF und Space Opera?
Space Opera interessiert sich für Politik und die großen Zusammenhänge. Military SF bleibt näher am Soldaten, an der Einheit, an der Taktik.
Welches Military-SF-Buch für Einsteiger?
Old Man's War von John Scalzi. Die Prämisse ist genial, der Ton zugänglich, und man braucht kein Vorwissen über das Genre.