The Thing (1982)
John Carpenters Horrormeisterwerk über eine gestaltwandlerische Alien-Bedrohung in einer antarktischen Forschungsstation.
Was ist The Thing (1982)?
John Carpenters Horrormeisterwerk über eine gestaltwandlerische Alien-Bedrohung in einer antarktischen Forschungsstation.
The Thing (1982) von John Carpenter ist einer der großen Horrorfilme und gleichzeitig ein SF-Klassiker, der bei Erscheinen an den Kinokassen scheiterte, aber im Laufe der Jahrzehnte zum Kultfilm und anerkannten Meisterwerk aufstieg.
Die Handlung spielt auf einer amerikanischen Antarktis-Forschungsstation. Ein Schlittenhund, verfolgt von einem norwegischen Hubschrauber, bringt eine außerirdische Lebensform in die Station: Das Ding kann jede Lebensform perfekt imitieren und absorbieren. Niemand weiß, wer bereits infiziert ist. Paranoia und Misstrauen zerfressen die Gruppe von innen.
Die praktischen Effekte von Rob Bottin (mit Beiträgen von Stan Winston) gehören zu den beeindruckendsten der Filmgeschichte. Die Transformationsszenen, in denen menschliche Körper sich in groteske, biomechanische Alien-Formen verwandeln, sind zugleich abstoßend und faszinierend. Sie wurden ohne CGI erstellt und halten sich visuell besser als viele moderne Digitaleffekte.
Die Stärke von The Thing liegt in seiner Atmosphäre absoluter Isolation und absolutem Misstrauen. Die Station ist eingeschneit, es gibt kein Entkommen. Die Figuren können niemandem vertrauen. Die berühmte Bluttest-Szene gehört zu den spannendsten Momenten des Horrorgenres.
Thematisch behandelt der Film Identität und die Angst vor dem Verlust des Selbst. Das Alien ist beängstigend, weil es nicht nur tötet, sondern ersetzt. Die Person sieht gleich aus, klingt gleich, verhält sich gleich, aber ist es nicht mehr.
Der Film basiert auf John W. Campbells Novelle Who Goes There? (1938) und ist ein Remake des Films The Thing from Another World (1951). Carpenters Version übertrifft beide Vorlagen.
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