The Leftovers
HBO-Serie über eine Welt nach dem plötzlichen Verschwinden von 2% der Weltbevölkerung und die Frage, wie man mit dem Unerklärlichen lebt.
Was ist The Leftovers?
HBO-Serie über eine Welt nach dem plötzlichen Verschwinden von 2% der Weltbevölkerung und die Frage, wie man mit dem Unerklärlichen lebt.
The Leftovers (2014-2017) ist keine klassische Science Fiction. Es gibt keine Aliens, keine Technologie, keine Erklärung. Am 14. Oktober verschwinden plötzlich 140 Millionen Menschen weltweit, etwa 2% der Bevölkerung. Einfach weg. Kein Muster, keine Ursache, kein Hinweis. Die Serie erzählt nicht, warum sie verschwanden. Sie erzählt, was mit denen geschieht, die zurückbleiben.
Basierend auf Tom Perrottas Roman und entwickelt von Damon Lindelof (Lost, Watchmen), ist The Leftovers eine der emotional intensivsten Serien, die je produziert wurden. Die erste Staffel spielt in Mapleton, einer Kleinstadt, in der der Polizeichef Kevin Garvey (Justin Theroux) versucht, Ordnung aufrechtzuerhalten, während eine nihilistische Sekte (die Guilty Remnant) die Trauer der Stadt provoziert.
Die zweite und dritte Staffel erweitern den Fokus und werden zunehmend mystischer. Die Serie fragt: Wie lebt man mit etwas, das keinen Sinn ergibt? Wie trauert man um Menschen, die vielleicht nicht tot sind? Wie hält eine Gesellschaft zusammen, wenn das Fundament der Realität erschüttert wurde?
Carrie Coon als Nora Durst (deren gesamte Familie verschwand) liefert eine der größten TV-Performances der 2010er-Jahre. Die Serie ist schmerzhaft, manchmal surreal, gelegentlich sehr komisch und durchgehend von einer Menschlichkeit getragen, die sie über das Genre erhebt.
Das Serienfinale ist eines der besten Abschlüsse in der TV-Geschichte. Es beantwortet die zentrale Frage auf eine Weise, die gleichzeitig zufriedenstellend und mehrdeutig ist.
The Leftovers ist Science Fiction in ihrer reinsten Form: eine Spekulation über die menschliche Reaktion auf das Unmögliche.
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