Red Matter
Substanz aus dem Star-Trek-Reboot, die Schwarze Löcher erzeugt — sie vernichtete Romulus und schuf eine alternative Zeitlinie.
Was ist Red Matter?
Substanz aus dem Star-Trek-Reboot, die Schwarze Löcher erzeugt — sie vernichtete Romulus und schuf eine alternative Zeitlinie.
Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Star Trek (2009).
Red Matter ist eine fiktive Substanz aus J.J. Abrams' Star Trek (2009). Ein einziger Tropfen der roten, gallertartigen Flüssigkeit erzeugt ein Schwarzes Loch. Spock nutzte Red Matter, um eine Supernova aufzuhalten, die den Planeten Romulus bedrohte. Er kam zu spät: Romulus wurde zerstört, und sowohl Spock als auch der romulanische Bergbaukapitän Nero wurden durch das resultierende Schwarze Loch in die Vergangenheit geschleudert.
Neros Ankunft in der Vergangenheit und die Zerstörung der USS Kelvin erschufen die Kelvin-Zeitlinie, in der die gesamte Reboot-Trilogie spielt. Red Matter ist damit der narrative Mechanismus, der es Abrams erlaubte, Star Trek neu zu erzählen, ohne die Originalzeitlinie zu widersprechen. Nero nutzte den Rest des Red Matter, um Vulkan zu zerstören, was in der neuen Zeitlinie Spocks Heimatwelt auslöschte.
Wissenschaftlich ist Red Matter reines Handwavium: Es gibt keine Erklärung, woraus es besteht oder warum es Schwarze Löcher erzeugt. Im Kontext des Films funktioniert es als emotionaler Katalysator, nicht als Hard-SF-Konzept. Die Zerstörung Vulkans durch Red Matter gehört zu den mutigsten Entscheidungen des Reboots und gab der neuen Zeitlinie sofort dramatisches Gewicht.
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