Konzept

Midichlorians

Mikroskopische Lebensformen, die die Verbindung zur Macht ermöglichen — das kontroverseste Konzept in Star Wars.

Was ist Midichlorians?

Mikroskopische Lebensformen, die die Verbindung zur Macht ermöglichen — das kontroverseste Konzept in Star Wars.

Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Star Wars: Episode I.

Als Qui-Gon Jinn in Episode I Anakins Blut testete und verkündete, sein Midichlorian-Wert sei höher als der von Yoda, bebte ein Fandom. Midichlorians sind symbiotische Mikroorganismen, die in den Zellen aller lebenden Wesen existieren. Je höher ihre Konzentration, desto stärker die Verbindung zur Macht.

George Lucas hatte die Idee schon in den 1970ern, traute sich aber erst 1999, sie einzuführen. Die Reaktion war gespalten bis feindlich: Fans sahen darin eine Entzauberung der Macht. Was vorher ein mystisches Energiefeld war, wurde plötzlich auf einen Bluttest reduziert.

Befürworter argumentieren, dass Midichlorians die Macht nicht erklären, sondern nur die Empfänglichkeit dafür messen. Die Debatte ist letztlich eine fundamentale Frage der Science Fiction: Zerstört wissenschaftliche Erklärung die Magie?

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