Mass Effect (Trilogie)
Space Opera als RPG: Galaxie retten, Aliens romancen, moralische Entscheidungen.
Was ist Mass Effect (Trilogie)?
Space Opera als RPG: Galaxie retten, Aliens romancen, moralische Entscheidungen.
BioWares Trilogie (2007–2012) baute eine Galaxie, die es mit den besten literarischen Space Operas aufnehmen kann. Der Citadel-Rat regiert eine interstellare Gemeinschaft aus Dutzenden Spezies, jede mit eigener Kultur, Geschichte und politischen Interessen. Turianer sind militärisch diszipliniert, Asari langlebig und diplomatisch, Salarianer brillante Forscher, Kroganer ein geschlagenes Kriegervolk unter einer erzwungenen biologischen Waffe (der Genophage). Commander Shepard führt die Normandy und eine handverlesene Crew gegen die Reaper, uralte Maschinenintelligenzen, die alle 50.000 Jahre organisches Leben auslöschen.
Was Mass Effect besonders macht: Entscheidungen haben Konsequenzen über drei Spiele hinweg. Wen man rettet, wen man opfert, welche Allianzen man schmiedet, alles fließt in das Finale ein. Die Romanz-Optionen gaben Crew-Mitgliedern emotionale Tiefe jenseits ihrer Kampffähigkeiten, und BioWare traute sich schon 2007, queere Beziehungen einzubauen.
Die Citadel erinnert an Iain M. Banks' Orbitale, die Reaper an Alastair Reynolds' Inhibitoren in Revelation Space. Wer die Crew-Dynamik liebt, greift zu Becky Chambers' The Long Way to a Small, Angry Planet. Wer die kosmische Bedrohung faszinierend findet, liest Reynolds' Revelation Space oder Peter Watts' Blindsight.