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Kerbal Space Program

Raketenwissenschaft als Spiel: Bauen, fliegen, crashen, lernen.

Was ist Kerbal Space Program?

Raketenwissenschaft als Spiel: Bauen, fliegen, crashen, lernen.

Squad veröffentlichte 2015 ein Spiel, das echte Orbitmechanik simuliert, und brachte damit einer ganzen Generation Raumfahrtphysik bei. Spieler bauen Raketen aus modularen Teilen, berechnen Hohmann-Transferbahnen, planen Gravity Assists und lernen durch Scheitern. Die kleinen grünen Kerbals überleben (oder auch nicht) jede Mission mit stoischer Fröhlichkeit.

Das Kerbal-System bildet unser Sonnensystem im Miniaturformat ab: Kerbin (Erde), Mun (Mond), Duna (Mars), Jool (Jupiter). Wer eine Rakete erfolgreich in einen stabilen Orbit bringt, versteht danach Newtonsche Mechanik besser als nach einem Semester Physik. Wer auf dem Mun landet, feiert wie bei einer echten Mondlandung. Die Community teilt spektakuläre Missionen, von Duna-Basen bis zu Grand-Tour-Flügen, die jeden Planeten besuchen.

NASA, ESA und SpaceX-Ingenieure haben öffentlich bestätigt, KSP gespielt zu haben. Das Spiel wurde in Bildungseinrichtungen eingesetzt, um Orbitmechanik zu vermitteln. KSP 2 (2023, Intercept Games) sollte interstellare Reisen und Kolonien hinzufügen, wurde aber nach schwierigem Early Access eingestellt.

Wer die Faszination für Raumfahrt-Problemlösung in Buchform sucht, liest The Martian (Weir), Project Hail Mary (Weir) oder die Mars-Trilogie (Robinson).