Spezies

Goa'uld

Parasitäre Spezies aus Stargate, die sich als Götter ausgeben — Schlangen, die menschliche Wirte übernehmen.

Was ist Goa'uld?

Parasitäre Spezies aus Stargate, die sich als Götter ausgeben — Schlangen, die menschliche Wirte übernehmen.

Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus Stargate SG-1.

Die Goa'uld sind die Hauptantagonisten in Stargate SG-1 und eine der originellsten außerirdischen Bedrohungen der Science Fiction. Es handelt sich um schlangenartige Parasiten, die sich um das Rückenmark eines menschlichen Wirts wickeln und die vollständige Kontrolle über dessen Körper und Stimme übernehmen. Die Stimme eines Goa'uld-Wirts hallt unnatürlich, und die Augen leuchten, wenn der Parasit die Kontrolle ausübt.

Über Jahrtausende herrschten die Goa'uld als falsche Götter über die Menschheit und nahmen die Identitäten ägyptischer, babylonischer, keltischer und anderer Gottheiten an. Ra, Apophis, Anubis, Ba'al: Jeder Systemlord kontrollierte Planeten voller menschlicher Sklaven, die durch das Stargate-Netzwerk von der Erde entführt worden waren. Die Jaffa, eine genetisch modifizierte Kriegerrasse, dienten als Fußsoldaten und trugen unreife Goa'uld-Larven in Bauchtaschen.

Das Konzept der Goa'uld berührt reale Fragen: Was wäre, wenn antike Götter tatsächlich Außerirdische gewesen wären? Die Ancient-Aliens-Theorie, die die Serie inspirierte, hat ihrerseits durch Stargate an Popularität gewonnen. Über zehn Staffeln SG-1 werden die Goa'uld systematisch entmachtet, was zeigt, dass selbst gottgleiche Tyrannen fallen, wenn die Unterdrückten sich organisieren.

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