Epstein-Antrieb
Hocheffizienter Fusionsantrieb aus The Expanse, der das Sonnensystem für die Menschheit öffnete.
Was ist Epstein-Antrieb?
Hocheffizienter Fusionsantrieb aus The Expanse, der das Sonnensystem für die Menschheit öffnete.
Spoiler-Warnung: Dieser Eintrag enthält Handlungsdetails aus The Expanse.
Der Epstein-Antrieb ist die zentrale Technologie im Expanse-Universum von James S.A. Corey. Solomon Epstein, ein marsianischer Ingenieur, modifizierte einen herkömmlichen Fusionsantrieb so, dass sein Ausstoß-Effizienz um Größenordnungen stieg. Der Antrieb ermöglichte dauerhafte Beschleunigung bei 1g über Tage und Wochen, was Reisen durch das gesamte Sonnensystem in Wochen statt Jahren erlaubte.
Epstein starb bei seinem ersten Testflug, weil er die Beschleunigung nicht stoppen konnte und in die Weiten des äußeren Sonnensystems geschleudert wurde. Seine Erfindung veränderte alles: Mars wurde unabhängig von der Erde, der Asteroidengürtel wurde besiedelt, und die Belter entstanden als eigene Kultur. Der Antrieb ist realistischer als die meisten SciFi-Antriebe, weil er die Physik nicht bricht, sondern nur die Effizienz der Fusion steigert.
In der Serie bedeutet der Epstein-Antrieb auch, dass Raumkampf brutal physisch ist. Schiffe beschleunigen mit mehreren g, Besatzungen werden in Crashcouches gepresst und mit Juice (einem Medikamentencocktail) am Leben gehalten. Wer zu stark beschleunigt, stirbt. Der Antrieb ist ein Paradebeispiel für Hard-SF-Weltenbau: eine einzelne technologische Erfindung, deren gesellschaftliche Konsequenzen konsequent durchdacht werden.
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