Persönlichkeit

Becky Chambers

Amerikanische Autorin, die mit der Wayfarers-Reihe Hopepunk-Space-Opera populär machte und für optimistische, charaktergetriebene SF steht.

Was ist Becky Chambers?

Amerikanische Autorin, die mit der Wayfarers-Reihe Hopepunk-Space-Opera populär machte und für optimistische, charaktergetriebene SF steht.

Becky Chambers (*1985) finanzierte ihren Debütroman 'The Long Way to a Small, Angry Planet' (2014) über Kickstarter, nachdem traditionelle Verlage abgelehnt hatten. Das Buch wurde ein Überraschungserfolg und begründete die Wayfarers-Reihe.

Chambers' Science-Fiction unterscheidet sich fundamental vom Genre-Mainstream. Ihre Geschichten handeln nicht von Kriegen, Invasionen oder existenziellen Bedrohungen. Sie handeln davon, wie verschiedene Spezies zusammenleben, wie man ein Raumschiff als Familie führt, und was es bedeutet, freundlich zu sein in einem riesigen, gleichgültigen Universum.

Die Wayfarers-Bücher ('The Long Way to a Small, Angry Planet', 'A Closed and Common Orbit', 'Record of a Spaceborn Few', 'The Galaxy, and the Ground Within') spielen im Galactic Commons, einer multikulturellen Föderation, in der die Menschheit eine unbedeutende Randspezies ist. Die Geschichten sind episodisch, warm und befassen sich mit Identität, Zugehörigkeit und interkulturellen Beziehungen.

Mit 'A Psalm for the Wild-Built' (2021) begann Chambers die Monk and Robot-Reihe: In einer Welt, in der Roboter vor Generationen das Bewusstsein erlangten und in die Wildnis zogen, trifft ein Tee-Mönch auf einen neugierigen Roboter. Es ist Science-Fiction als Meditation über Sinn und Zufriedenheit.

Chambers wird oft als Vertreterin des Hopepunk bezeichnet, einer Strömung, die bewusst gegen den Zynismus moderner Dystopien schreibt. Ihr Hugo Award für 'A Psalm for the Wild-Built' bestätigte, dass die SF-Community bereit war für Geschichten, in denen Freundlichkeit die größte Kraft ist.

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