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New Weird
New Weird sprengt Genregrenzen. Die Bewegung hat sich in den frühen 2000ern formiert und kombiniert Elemente aus Science-Fiction, Fantasy, Horror und Surrealismus zu etwas, das sich jeder Kategorisierung entzieht. China Miéville, Jeff VanderMeer und M. John Harrison gelten als zentrale Figuren.
Miévilles Perdido Street Station spielt in einer Stadt, die gleichzeitig viktorianisch, industriell und albtraumhaft ist. VanderMeers Southern-Reach-Trilogie (verfilmt als Annihilation) beschreibt eine Zone, in der biologische Gesetze nicht mehr gelten. Harrison hat mit der Viriconium-Reihe schon in den 1970ern gezeigt, dass Fantasy und SF auch surrealistisch erzählt werden können.
New Weird ist ein Genre für Leser, die das Unerwartete suchen. Die Bücher widersetzen sich einfachen Zusammenfassungen. Wer klare Genregrenzen und vorhersehbare Plots bevorzugt, wird hier weniger glücklich. Wer sich auf das Unbekannte einlässt, findet einige der originellsten Bücher der letzten zwanzig Jahre.
Einstieg in New Weird
Annihilation von Jeff VanderMeer als kürzester, zugänglichster Einstieg. Perdido Street Station von China Miéville für den vollen New-Weird-Rausch. The City & the City vom selben Autor als Grenzfall zwischen Krimi und Weird Fiction.
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Häufige Fragen
Was ist New Weird?
Eine literarische Bewegung, die Science-Fiction, Fantasy, Horror und Surrealismus kombiniert. Die Geschichten widersetzen sich einfachen Genrezuordnungen und suchen bewusst das Unerwartete.
Wer sind die wichtigsten New-Weird-Autoren?
China Miéville, Jeff VanderMeer und M. John Harrison. VanderMeers Southern-Reach-Trilogie (Annihilation) ist der bekannteste New-Weird-Roman der letzten Jahre.
Ist New Weird schwer zu lesen?
Manchmal. Die Bücher setzen auf Atmosphäre und Verstörung statt auf klare Plotstrukturen. Annihilation von VanderMeer ist ein guter Einstieg, weil es kurz ist und als Film (2018) eine Referenz bietet.